GENDERSENSIBLES, BIOGRAFIEBASIERTES, SYSTEMISCHES COACHING
"...schade, gerne hätte ich ein Coaching bei Ihnen gemacht, aber gendersensibel, das ist ja wohl nur etwas für Frauen..." so ein Klient vor einiger Zeit im Vorgespräch mit mir. Heute, etliche Coachingtermine haben bereits stattgefunden, schätzt der Klient es sehr, in seiner Führungsposition selbst eine gendersensible Brille aufsetzten zu können. Seine Mitarbeitenden bestätigen ihm, dass sie den Eindruck haben, dass er viel aufmerksamer die einzelne Person im Blick hat. Und sie beschreiben im Jahresauftaktmeeting, dass sie das Gefühl hätten, dass sich dadurch die Arbeits- und Herangehensweise des ganzen Teams sowohl untereinander als auch im Umgang mit der Kundschaft positiv verändert habe.
... mehr lesen"VON FRAU ZU FRAU"

Gerne möchte ich hier eine Neuerscheinung, die mich besonders freut, insbesondere dass ich eingeladen wurde, auch meine Erfahrungen zu veröffentlichen, vorstellen. In meinem Beitrag "Frauen machen etwas Sinnvolles - Männder Karriere?", den ich dort einbringen konnte, habe ich die Chance genutzt, meine Erkenntnisse aus inzwischen 5 Jahren Coaching und mehreren Jahrzehnten in Führungsrollen mit Personalverantwortung einzufangen.
MASCHA KALÉKO Interview mit mir selbst + Post Scriptum
Die aktuellen Verhältnisse haben uns bwogen, dieses Gedicht von Mascha Kaléko herauszusuchen und hier zu veröffentlichen! Es soll auch den Blick darauf richten, dass nicht nur Ukrainer:innen sondern unzählige Menschen auch aus anderen Ländern und Kontinenten gezwungen sind, auf der Flucht zu sein und damit ein Erbe antreten und eines an ihre Kinder weitergeben.
... mehr lesen

#metoo

Grenzüberschreitungen scheuen das Licht. Mit der #metoo Kampagne wird sexualisierte Gewalt sichtbar und enttabuisiert
#metoo ist zum anhaltenden Thema in den Medien und in fast allen gesellschaftlichen Gesprächsrunden geworden. Auch an unserem Esstisch und im Austausch mit Kund_innen und Freund_innen spielt das Thema häufig eine Rolle. Selbst die unbegrenzten Berichte und Diskussionen rund um die Nonregierungskrise in der Bundesrepublik hat es nicht geschafft, #metoo ernsthaft zu verdrängen. Also haben wir uns überlegt, dass wir es spannend fänden, sie auch in unserem Blog auf unserer Webside zu führen. Im Dschungel der Argumente und Positionen würden wir gerne mit allen an dieser Debatte Interessierten Argumente und Fakten identifizieren und austauschen, die erhellen, bereichern und die Beteiligten ein Stück weiter bringen sollen.
Vermutlich ist #metoo so ausdauernd weil es eben einfach nur der Anfang einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung ist, die mit den aktuellen Diskussionen nicht beendet sein wird. Die Ereignisse, die der Kampagne zugrunde liegen resultieren – so könnte eine These sein - aus der universal nach wie vor bestehenden Geschlechterungleichheit und –ungerechtigkeit. Eine Aussage, die vermutlich schwer widerlegbar sein dürfte, es sei denn in diesem kausalen Zusammenhang. Doch reicht das wohl nicht als Antwort auf die vielen Fragen und Thesen die aktuell durch alle sozialen und konventionellen Medien geistern, wie z.B.:
-
Warum outen sich so viele Frauen jetzt erst oder gerade jetzt?
-
Sind Grenzverletzungen im Arbeitsleben wie sie in der #metoo Debatte veröffentlich werden, auf bestimmte Sparten und Branchen des gesellschaftlichen und Arbeitslebens beschränkt?
-
Warum verhalten sich die Täter, wie sie sich verhalten?
-
Warum schämen sich die Opfer?
-
Ist die Debatte nicht ein alter Hut und wird jetzt nur durch die Stimmen der Klägerinnen, die im öffentlichen Fokus stehen, so brisant?
-
Handelt es sich um sexuelle Übergriffe, um sexualisierte Gewalt oder einfach um Machtmissbrauch?
-
Sind Männer nicht auch Opfer? Gibt es nicht auch Frauen als Täter?
-
Handelt es sich um – eine Vielzahl – Einzeltaten oder hat das Ganze System?
und und und - die Reihe ließe sich noch reichlich fortsetzen...